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Weiches Wasser -
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DER INDUSTRIELLE EINSATZ VON WASSER |
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Die Anforderungen an die Qualität des in der Industrie verwendeten Wassers hängen in erster Linie vom Einsatzbereich des Wassers im Produktionsprozess (zum Beispiel als Kühl-, Kesselspeise- oder Produktionswasser) ab. Die Sicherstellung der erforderlichen Wasserqualität bedarf - je nach Rohwasserqualität - einer mehr oder minder intensiven Wasseraufbereitung (Filtration, Enthärtung, Entsalzung usw.), erfordert qualifiziertes Personal und ist daher häufig mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden.
Einige Aufbereitungsprozesse (zum Beispiel Enthärtung, Entsalzung und Konditionierung) führen wiederum zu einer erhöhten Belastung des Abwassers und sorgen so für zusätzlichen Aufwand und zusätzliche Kosten bei der Abwasserbehandlung. |
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ENTHÄRTUNG VON WASSER |
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Es gibt viele Möglichkeiten, um die Härte des Wassers zu beseitigen oder zu reduzieren. Dabei unterscheidet die Verfahrenstechnik im Wesentlichen zwei Gruppen: die Enthärtung beziehungsweise Entsalzung und die Konditionierung.
Bei der Enthärtung werden mittels Ionenaustauschverfahren entweder nur die positiv geladenen Calcium- und Magnesiumionen (Teilentsalzung) oder zusätzlich auch negativ geladene Anionen (Vollentsalzung - VE) gegen Neutralsalze ausgetauscht. Zur Vollentsalzung werden häufig auch moderne Membranfiltrationsverfahren eingesetzt, wie zum Beispiel. die Umkehrosmose. Dabei wird das Wasser mit hohem Druck durch sehr feine Filter gepresst. Neben den filtrierten Inhaltsstoffen bleibt dabei das so genannte Konzentrat, eine Salzlake, zurück, die als Abwasser entsorgt werden muss. Bei der Konditionierung des Wassers wird das Ausfallen von Calcium- und Magnesiumcarbonaten durch Zugabe zum Beispiel von Phosphaten gehemmt. An der Härte selbst ändert die Konditionierung nichts. |
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KOSTENSENKUNGSPOTENZIALE |
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Der Einsatz von weichem Rohwasser vereint effiziente Nutzung und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Im Vergleich zu hartem Rohwasser machen sich enorme Einsparpotenziale bemerkbar.
Direkte Einsparpotenziale
Zur Enthärtung und Entsalzung ist in der industriellen Wasseraufbereitung das Ionenaustauschverfahren am gebräuchlichsten. Da die Aufbereitungskosten mit dem Salzgehalt des aufzubereitenden Wassers korrelieren, ergeben sich signifikante Kostenvorteile durch die Verwendung weicheren Rohwassers. Kostenrelevant sind beim Ionenaustausch in erster Linie die Aufbereitungschemikalien und die Abwasserentsorgung. Häufig wird dieses Verfahren als erste Stufe zur Enthärtung in einem Mehrstufenprozess eingesetzt. Die Membranverfahren Nanofiltration und Umkehrosmose werden hauptsächlich zur Entsalzung eingesetzt. Die Nanofiltration wird bei härterem Wasser in einem Mehrstufenprozess häufig vor einem Ionenaustauscher eingesetzt, um dessen Betriebskosten zu senken. Wird die Umkehrosmose zur Entsalzung eingesetzt, kann es durch Anlagerungen von Salzen an der Membrane zu Verstopfungen (Scaling) kommen. Dieses Problem wird entweder durch vorherige Enthärtung oder durch Zugabe von so genannten Antiscalants verhindert - diese müssen allerdings später aufwändig aus dem Abwasser entfernt werden. Durch den Einsatz von weichem Rohwasser kann sowohl auf Verfahrensschritte zur Enthärtung (Nanofiltration und Ionenaustausch) als auch auf den Einsatz von Antiscalants weitgehend verzichtet werden. Das Wasser der Harzwasserwerke GmbH zeichnet sich neben seiner zuverlässig hohen Qualität durch einen von Natur aus geringen Härtegrad bzw. Salzgehalt aus. Dadurch senkt es die in der Industrie bei der Wasseraufbereitung und -verwendung entstehenden Kosten und trägt so zu einer effizienten Nutzung der wertvollen Ressource bei.
Näheres über unsere Referenzen können Sie unserer Industriekundenbroschüre entnehmen. |
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