Pressemitteilung

- 01.03.2017

Nach den in den Monaten November bis Dezember 2016 unterdurchschnittlichen Niederschlägen, nahmen diese zu Beginn des Jahres 2017 leicht zu. Was allerdings nicht zu einer wesentlichen Verbesserung der Talsperrenfüllstände führte. Die Harztalsperren waren wesentlich geringer gefüllt, als es normalerweise zu dieser Jahreszeit der Fall ist.

Aufgrund des hohen Niederschlags, Temperaturen über 0° Celsius und gleichzeitiger Schneeschmelze kam es am 22./23.02.2017 zu einem Hochwasserereignis mit sehr hohen Talsperrenzuflüssen. In dieser Zeit fielen bis zu 100 Liter Wasser pro Quadratmeter. Die großen Regenmengen konnten jedoch vollständig gespeichert und somit Überschwemmungen in der Region erfolgreich verhindert werden. Insgesamt haben die Westharztalsperren mehr als 25 Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten. Das ist ca. ein Sechstel des normalen Stauinhalts sämtlicher Westharztalsperren. Aktuell beträgt der Füllstand der Trinkwassertalsperren im Mittel 61 Prozent. Die Trinkwasserversorgung ist gesichert.

Die Meteorologen erwarten in den nächsten Tagen leichten Regen, der in den höheren Lagen des Harzes als Schnee fallen wird. Mit steigenden Talsperrenständen ist zu rechnen.

Henry Bodnar Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit Tel. 05121 404-123 bodnar@harzwasserwerke.de
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