Pressemitteilung

- 21.11.2017
Stadtforstleiter Wolfgang Lebzien (Mitte) zeigt dem kaufmännischen Geschäftsführer der Harzwasserwerke, Renke Droste (rechts) und Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk vor der neuen Brücke Fotos von den zerstörten Wegen in der Forst. © Stadt Goslar

 

Das Hochwasser im Juli hat nicht nur in der Goslarer Altstadt schwere Schäden angerichtet. Auch in der Umgebung und der Forst rund um Goslar muss vieles repariert werden. Die Harzwasserwerke helfen dabei der Stadt Goslar schnell und unbürokratisch. So bauen Stadt und Harzwasserwerke aktuell eine Brücke wieder auf, die während des Hochwassers am Herzberger Teich zerstört worden war.

Die Brücke sei ein gutes Beispiel für die exzellente Zusammenarbeit – auch nach dem Hochwasser, meinen Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und Renke Droste, kaufmännischer Geschäftsführer der Harzwasserwerke. „Wir haben hier gemeinsam nachgedacht, gehandelt und das schnell und unkompliziert“, sagt Droste.

Die Brücke, eigentlich Besitz der Harzwasserwerke, wird in erster Linie von der Stadtforst genutzt. Die Harzwasserwerke hätten auf einen Neubau der Brücke am Kinderbrunnen verzichten können, die Forst nicht. Darum teilen sich beide Partner die Kosten von rund 65.000 Euro. Ein Antrag auf Fördermittel wird vorbereitet. Sollte eine Förderung gewährt werden, würden sich die Kosten für die Stadt Goslar und die Harzwasserwerke deutlich reduzieren – jeweils auf bis zu 6.000 Euro netto.

Bei einem Besuch vor Ort begutachten Oberbürgermeister Junk und Droste die Baufortschritte an der Brücke, die bereits bei guter Witterung in rund zwei Wochen fertiggestellt sein soll. Nachdem Fundamente und Stahlbetonrahmen bereits gesetzt sind und auch die Wasserbausteine bereits angeliefert wurden, fehlen nur noch das Geländer und die Verbindung der Brücke mit der Straße. Durch die hochwassersichere Bauweise ist auch das Denkmal Herzberger Teich in Zukunft besser geschützt, weil bei einer Flut keine Brückenteile hineingespült werden, erklärt Droste.

Auch über die Rolle des Herzberger Teiches für den Hochwasserschutz machen sich Stadt Goslar und Harzwasserwerke gemeinsam Gedanken. Eine Idee ist, den Teich als Pufferzone zu nutzen. „Es gibt mehrere Alternativen, die wir in den kommenden Monaten gemeinsam betrachten werden“, sagt Droste. Wirksamkeit, Nutzen und Kosten dieser Maßnahmen könnten innerhalb eines halben Jahres geprüft werden. Für konkrete Pläne bedarf es allerdings der Absprache mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz und der Denkmalschutzbehörde. „Die Frage ist doch, wie man die Schäden bei einem solchen Hochwasser eindämmen kann. Und wenn wir nur 30 Minuten Zeit gewinnen, um die Altstadt und alle Ortsteile gegen die Wassermassen zu rüsten, ist uns schon geholfen“, erklärt der Oberbürgermeister.

Marie Kleine Pressesprecherin 05121 404-117 kleine@harzwasserwerke.de
Klicken Sie hier, um nach oben zu scrollen.