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Wasserkraft
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WASSER MIT ENERGIE |
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Wenn vom Wasser die Rede ist, denken viele Menschen zunächst an Elemente des natürlichen Wasserkreislaufes wie beispielsweise Regen, Wolken, Quellen, Bäche, Flüsse, Seen und Meere. Die wenigsten werden jedoch den Staubsauger, den Elektrorasierer oder die Zimmerbeleuchtung mit dem Wasser in Zusammenhang bringen. Und doch gibt es einen solchen Zusammenhang, denn ein Teil des elektrischen Stromes, mit dem die genannten Geräte betrieben werden, stammt aus Wasserkraftwerken, wird also aus der Energie des fließenden bzw. "strömenden" Wassers gewonnen. |
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REGENERATIVE ENERGIE |
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Die meisten Rohstoffe, auf deren Nutzung und Verarbeitung unser wirtschaftliches Leben beruht, sind begrenzt. Das betrifft auch die Grundlagen unseres Energieverbrauchs. Öl- und Erdgasvorräte, Stein- und Braunkohlenlager werden eines Tages erschöpft und abgebaut sein. Dazu kommt, dass bei der Verbrennung dieser fossilen Energieträger verschiedene Gase und Schadstoffe freigesetzt werden, die für den Treibhauseffekt mitverantwortlich gemacht werden. Die Kernenergie ist zwar in dieser Hinsicht eine "saubere Energie", sie hat jedoch die Arbeit mit Stoffen zur Voraussetzung, die aufgrund ihrer radioaktiven Strahlung sehr gefährlich und schwer zu entsorgen sind. Von daher hat sich seit einiger Zeit ein zunehmendes Interesse an regenerativen (erneuerbaren) Energieträgern wie Wasser, Wind, Biomasse und Sonne entwickelt. Während Windhäufigkeit und Windstärken nicht immer bedarfsgerecht verfügbar sind, ist die Wasserkraft besser regulierbar. Der natürliche Wasserkreislauf sorgt zusammen mit Maßnahmen zur Stauung und Speicherung dafür, dass je nach Bedarf genügend Wasser zur Stromerzeugung zur Verfügung steht. Die Nutzung der Wasserkraft ist eine der umweltfreundlichsten Methoden, elektrischen Strom zu erzeugen. Weder Luft noch Wasser werden aufgeheizt oder mit Rauch bzw. Schadstoffen belastet. |
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DIE WASSERKRAFTWERKE DER HARZWASSERWERKE |
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Die Nutzung der Wasserkraft im Harz hat eine lange Tradition. Der Bergbau wäre ohne die Wasserräder, die über mechanische Antriebe zur Förderung des Erzes und zur Trockenhaltung der Gruben dienten, gar nicht möglich gewesen. Mit dem Bau der Talsperren erschloss sich ab 1934 die Nutzung dieser natürlichen Ressourcen zur Stromerzeugung. Damit konnte die gewonnene Energie über weitere Strecken transportiert werden und wurde universell einsetzbar. Der Transport des Trinkwassers aus dem Harz zum Kunden kann auf Grund der topografischen Lage in weiten Bereichen durch natürliches Gefälle erfolgen. Hier besteht ein zusätzliches Potenzial, das die Harzwasserwerke seit 1980 durch Nutzung überschüssigen Drucks im Verbundleitungsnetz an Hochbehältern und Übergabestellen sukzessive, zum Teil auch in Kooperation mit den Kunden, ausgebaut haben. Die Harzwasserwerke betreiben zehn Wasserkraftwerke, von denen fünf das in den Talsperren angestaute Wasser überwiegend als Speicherkraftwerke nutzen. Die weiteren Kraftwerke arbeiten als Laufwasserkraftwerke im Verbundleitungsbetrieb. Darüber hinaus sind die Harzwasserwerke den Laufwasserkraftwerken Weende der Stadtwerke Göttingen und Friedrichshöhe der Braunschweiger Versorgungs-AG beteiligt. Ein Ausbau weiterer kleiner Wasserkraftwerke an den Verbundleitungen ist beabsichtigt. |
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