Unsere Arbeitswelt

Unsere Arbeitswelt erstreckt sich von Göttingen über Wolfsburg bis Bremen. In diesem geografischen Dreieck befinden sich nicht nur unsere zahlreichen Kunden, sondern auch unsere 20 Standorte. Vom Harz bis zur Weser, vom Mittelgebirge bis zur Norddeutschen Tiefebene. So wechselnd die Geografie dieser Region ist, so unterschiedlich und abwechslungsreich sind auch unsere Arbeitsplätze. Vom Geologen über Schlosser und Kaufleute bis zur Ingenieurin. Wir bieten Ihnen vielseitige, interessante und selbstständige Tätigkeiten.

Diese Vorteile bieten wir an:

Positives Arbeitsklima

Unsere Unternehmenskultur beruht auf einem fairen, wertschätzenden und kooperativen Umgang miteinander. Dies leben wir nicht nur, sondern haben es auch in unserem Unternehmensleitbild und unseren Leitlinien für Zusammenarbeit und Führung festgeschrieben.

Gleitzeit & Telearbeit

Unsere Mitarbeiter profitieren von flexiblen Arbeitszeitmodellen. Soweit betrieblich möglich, arbeiten sie in Gleitzeitmodellen. Daneben bieten wir individuelle Teilzeitmodelle sowie Telearbeit an. 

Faire Löhne & sichere Altersvorsorge

Neben der leistungsgerechten Vergütung nach TV-V (Tarifvertrag Versorgungsbetriebe) profitieren unsere Mitarbeiter von einer zusätzlichen Altersversorgung bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) und einer weiteren vom Unternehmen geförderten, freiwilligen Altersvorsorge.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Auch die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheit sind für uns überaus wichtig. Über das gesetzlich geforderte Betriebliche Eingliederungsmanagement hinaus wollen wir unsere Mitarbeiter aktiv dabei unterstützen Krankheiten vorzubeugen. Deshalb führen wir im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) regelmäßig Gesundheitstage zu verschiedenen Themen und darauf aufbauende Folgeaktivitäten zur Vorbeugung durch.

Hohe Arbeitssicherheit

Den täglichen Risiken bei der Arbeit begegnen wir mit regelmäßigen Fortbildungen und diversen Maßnahmen des Arbeitsschutzes. Diese beginnen bereits im Kleinen: jeder unserer Mitarbeiter geht mit sicherem Beispiel voran.

Was macht das Arbeiten bei den Harzwasserwerken aus? Lesen Sie selbst, was unsere Mitarbeiter sagen.

  • Dirk Beyer, Maschinist Wasserwerk Schneeren und Vorsitzender Betriebsrat Nord

     

    „Ich wurde von einem ehemaligen Kollegen aus Hildesheim angesprochen: ‚Hast du nicht Interesse in Schneeren im Wasserwerk anzufangen? Mit deiner Ausbildung würdest du gut zu den Kollegen passen.‘ Zunächst sah ich mir das dortige Wasserwerk an.

    Ich wurde von drei freundlichen Mitarbeitern empfangen, die mir ein gerade modernisiertes Wasserwerk zeigten. Die neue Mess- und Steuertechnik, Verantwortung im Bereitschaftsdienst zu übernehmen – alles stachelte meine Neugierde an. Zu meinem Arbeitsplatz gehörte auch eine Dienstwohnung. Die kam wie gerufen, da meine Frau und ich seit langem auf der Suche nach einer passenden Wohnung waren. Da blieb nur eins: hinsetzen und Bewerbung schreiben. Im September 1991 folgte Koffer packen und ins 150 km entfernte Schneeren ziehen.

    Heute sage ich immer: „Als Maschinist in einem Wasserwerk bist du wie ein Hausmeister.“ Von Berichte schreiben, Proben nehmen und auswerten, Bestellungen anlegen und in Auftrag geben, Anlagen kontrollieren, Störungen beseitigen, Wasserstände messen, Gelände pflegen bis zum Pumpenwechsel und Brunnenregenerierungen ist alles enthalten.

    Was es für mich ausmacht, ein Harzwasserwerker zu sein? In erster Linie möchte ich das gute Verhältnis unter den Kollegen nennen, einen sicheren Arbeitsplatz und die abwechslungsreichen Aufgaben, die zu bewältigen sind. Stolz macht mich, bei der Überwachung und Produktion eines hochwertigen und weichen Trinkwassers mit geringsten Nitratwerten im Wasserwerk Schneeren dabei zu sein und die große sowie direkte Verantwortung vor Ort für das Lebensmittel Nr. 1 zu tragen.

  • Christian Bellak - Dipl. Ing. (FH)

     

    Nach meinem Studienabschluss habe zunächst bei einer Spezialtiefbaufirma gearbeitet und meine ersten praktischen Erfahrungen in Schweden an imposanten Bauwerken gesammelt. Ich habe also gleich mit dem Diplom in der Tasche meine Sachen gepackt und war nur noch am Wochenende oder im Urlaub in der Heimat. Als ich die Bauleitung für ein Projekt am Panamakanal übernommen habe, bekam ich noch mehr von der Welt zu sehen. Zwölf Monate lebte ich also weiter mit kleinem Reisegepäck in Panama City.

    Nach Abschluss des Projektes war es dann doch mal an der Zeit, etwas sesshafter zu werden. Zurück in meiner alten Heimat habe ich mich nach einem neuen Job umgesehen. Ein Aushang der Harzwasserwerke in meiner alten Fachhochschule machte mich neugierig. Es wurde ein Wasserbauingenieur für die Talsperren im Harz gesucht. Also die Möglichkeit die Reisetasche auch mal auszupacken und sich trotzdem noch um spannende Bauwerke zu kümmern.

    Nach einer erfolgreichen Bewerbung und dem anschließenden Vorstellungsgespräch entschied ich mich für die Stelle. Hildesheim, so kurz vor den Toren von Hannover, erschien mir auch reizvoll zu sein. Die Stadt war mir bis dahin noch unbekannt. Mit meiner Frau, einer Uruguayerin, die ich übrigens in Panama kennengelernt hatte, haben wir mittlerweile eine ordentliche Familiengröße erreicht und fühlen uns hier sehr wohl.

    Mein Job bei den Harzwasserwerken bietet viel Abwechslung und lässt auch ein geregeltes Familienleben zu. Eine Mischung aus kleinen Baumaßnahmen, betrieblichen Routinen und die Beteiligung an großen Projekten für Bauwerke mit einem hohen Sicherheitsanspruch bei einem guten Arbeitsklima und tollen Kollegen sorgt dafür, dass ich meine Entscheidung bisher nicht bereut habe.

  • Maimaitisitike Abuduwaili, Vermessungsingenieur

     

    Ich habe an der TU Clausthal im Harz Geoumwelttechnik studiert. Direkt neben dem Institut für Geotechnik und Markscheidewesen – nur 100 Meter entfernt – liegt der Betriebshof Clausthal der Harzwasserwerke. Daher kannte ich die Harzwasserwerke schon, als ich in meiner Masterarbeit die Veränderung der beiden Dämme des Unteren Hausherzberger Teiches untersuchte. Beides zusammen hat meine Begeisterung für die Deformationsanalyse und damit für eines der Aufgabenfelder meiner heutigen Abteilung geweckt. Neben den Analysen bin ich heute auch für deren Auswertung und die Leitungsdokumentation zuständig.

    Was das Arbeiten bei den Harzwasserwerken für mich besonders macht? Jeden Tag abwechslungsreiche Aufgaben und nette Kollegen, die mir die Integration sehr einfach gemacht haben. Und wie schon im Studium kann ich heute jeden Tag dort arbeiten, wo andere Urlaub machen: mitten im Harz.

  • Tanja Gerling, Abteilungsleiterin Rechnungwesen

     

    Ich bin das erste Mal im Zusammenhang mit einem Hochwasser der Innerste im Jahr 2007 auf die Harzwasserwerke aufmerksam geworden. Dabei ging es um die Füllstände der von den Harzwasserwerken betriebenen Talsperren und die damit verbundene Hochwasserentlastung.

    Nach Ablauf meiner 4 ½ - jährigen Elternzeit kam für mich eine Rückkehr in meinen alten Beruf nicht mehr in Frage, da dieser mit viel Reisetätigkeit verbunden war. Ich war daher auf der Suche nach neuen Impulsen bei denen ich Familie und Wiedereinstieg in den Beruf – Stichwort work-life-balance – bestmöglich miteinander verbinden konnte. Zu diesem Zeitpunkt wurde bei den Harzwasserwerken eine Sachbearbeiterin für die Abteilung Rechnungswesen in Teilzeit gesucht. Für mich die ideale Gelegenheit wieder in die Berufswelt einzutauchen und trotzdem für die Familie flexibel zu bleiben – zumal ich nach einiger Internetrecherche die vielfältigen Aufgabengebiete, die das Unternehmen außer der Wasserversorgung und dem Hochwasserschutz, von dem ich ja schon gehört hatte, abdeckt, sehr interessant fand.

    Nach kurzer Einarbeitungsphase ergab sich aufgrund von Umstrukturierungen innerhalb des Unternehmens die Chance – ungeachtet meiner Teilzeit – eine neue Stufe der beruflichen Weiterentwicklung zu erklimmen. Seit Anfang 2014 habe ich die Leitung der Abteilung Rechnungswesen übernommen. Zu meinen Hauptaufgaben gehören u.a. die Erstellung des Jahresabschlusses und des Wirtschaftsplanes sowie die Erstellung einer monatlichen Liquiditätsplanung. Ebenso erstelle ich Investitions- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

    Ich freue mich jedes Mal, wenn meine Söhne den Wasserhahn aufdrehen und mich fragen, ob dieses Wasser nun gerade aus „unserer“ Talsperre kommt und ich sagen kann – JA! Die Harzwasserwerke versorgen sehr viele Menschen in der Region mit Trinkwasser. Das ist eine große Verantwortung, die nicht immer leicht ist. Aber ich freue mich mit meiner Arbeit für die Harzwasserwerke einen kleinen Teil hierzu beisteuern zu können.

Sie haben weitere Fragen zum Arbeiten bei den Harzwasserwerken? Interessieren Sie sich für eine Mitarbeit oder Ausbildung bei uns? Wir stehen Ihnen natürlich auch sehr gerne persönlich zur Verfügung:

Urs Vorlop
Personalabteilung
vorlop@harzwasserwerke.de
Telefon: 05121 / 404-264

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