Pressemitteilung

- 23.12.2015

Der Oderteich bleibt außer Betrieb. Es konnte bislang weder eine Untersuchung des Schadens, noch eine Reparatur durchgeführt werden. Eine Fortsetzung der Untersuchungen ist erst für das Frühjahr 2016 geplant.

Die Harzwasserwerke haben den Oderteich in der ersten Novemberhälfte fast ganz leer gefahren, nachdem eine Umläufigkeit im Bereich des Striegels festgestellt wurde. Zum Ausbau der Striegel einschließlich Gestänge wurde das Dach des Striegelhauses abgenommen; Leitplanken der B 242 wurden demontiert und eine halbseitige Straßensperrung eingerichtet. Aufgrund der geringen Dimensionierung der Striegelanlage gelang es nicht, den Teich vollständig leer zu kriegen. Dennoch konnten beide Striegel vollständig ausgebaut werden. Mitte November kam es nach Niederschlag zu erhöhten Zuflüssen. Die Striegelanlage des Oderteiches ist aber nur sehr begrenzt in der Lage, erhöhte Zuflüsse abzuführen. Daraufhin stieg der Oderteich trotz ausgebauter Striegelzapfen um bis zu 12 Meter an. Zwischenzeitlich hat sich der Oderteich wieder geleert.

Die Harzwasserwerke sehen momentan keine Chance, die Untersuchungs- und Sanierungsarbeiten an der Striegelanlage in diesem Winter fortzusetzen. Sinnvoll wird eine Fortsetzung erst wieder ab Mai 2016 sein. Die Striegel bleiben nun ausgebaut und geben immer die größtmögliche Wassermenge ab. Der Teich wird nun je nach Zuflusssituation anstauen und wahrscheinlich auch mehrmals in den kommenden Monaten leerfallen. Soweit möglich, wird das Wasser aus dem Teich weiterhin über den Rehberger Graben den St. Andreasberger Kraftwerken zugeführt.

Anfang Dezember wurde durch Taucher das Gitter am Einlauf zur Striegelanlage wieder freigelegt. Das Dach des Striegelhauses wurde im Interesse einer ausreichenden Winterfestigkeit aufgesetzt. Die Leitplanken werden wieder geschlossen, so dass der Verkehr in den nächsten Monaten wieder frei rollen kann. Alle Pumpen und Leitungen zur Wasserhaltung sind abgebaut worden und werden erst wieder im Frühjahr eingesetzt.

Leider kann dieses historische Bauwerk nur untersucht und saniert werden, wenn es zuverlässig leer gehalten wird. 

Henry BodnarVertrieb und ÖffentlichkeitsarbeitTel. 05121 404-123bodnar@harzwasserwerke.de
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