Pressemitteilung

- 24.03.2016

Die Harzwasserwerke sind bei der Suche nach dem Fehler im Grundablasssystem des Oderteiches einen großen Schritt weitergekommen. Durch die geringen Zuflüsse in den letzten Wochen ist der Teich wieder leer. Mitte März gelang es erstmals, beide Grundablassgerenne mittels Fernsehkamera zu inspizieren. Dabei wurden erhebliche Schäden und Fehlstellen am Holzgerenne festgestellt, aber auch Hohlräume im Dichtungskörper.

Beide Striegelgerenne wurden 1714 eingebaut. Damit sie nicht faulen können, werden sie stets unter Wasser gehalten, was am Oderteich auch während seiner Betriebszeit gewährleistet werden konnte. Dennoch erkennt man, dass beide Gerenne, nach über 300jähriger Betriebszeit, Schäden aufweisen. Vor allem an den Gerennestößen sieht man größere Fehlstellen. Hinter den Fehlstellen sind auch Hohlräume in der Dammschüttung erkennbar. Über diese Hohlräume gelangt Wasser aus dem Striegelschacht unter Umgehung des Verschlussorgans, dem „Striegel“ in die Holzgerenne.

In den kommenden Wochen wird ein Reparaturkonzept erarbeitet, das mit den Denkmalschutzbehörden und der Talsperrenaufsicht abgestimmt wird. Die Harzwasserwerke gehen davon aus, dass mit den Arbeiten im Mai begonnen wird und dass der Oderteich im Sommer wieder eingestaut werden kann.

Henry BodnarVertrieb und ÖffentlichkeitsarbeitTel. 05121 404-123bodnar@harzwasserwerke.de
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