Pressemitteilung

- 25.08.2016

Am 3. September 2016 feiern die Harzwasserwerke den 50. Geburtstag der Innerstetalsperre und laden zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 11 bis 17 Uhr erwartet die Besucher ein buntes Familienprogramm mit Spielen, Preisausschreiben sowie Führungen durch den Staudamm.

Um die Inbetriebnahme der Innerstetalsperre bei Langelsheim vor 50 Jahren zu feiern, bieten die Harzwasserwerke am Samstag, den 3. September 2016, einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Besucher können das normalerweise verborgene Innenleben des 750 Meter langen Staudamms erkunden und sich über seine Funktionsweise informieren. Die auf eine Gruppengröße von 40 Personen beschränkten Führungen finden ab 11.30 Uhr immer stündlich statt. Karten sind vor Ort kostenlos erhältlich.

In einem Infozelt stehen Mitarbeiter für Fragen rund um die Harzwasserwerke zur Verfügung und bieten Informationen über die vielseitigen Aufgaben des Unternehmens an. Doch auch Spiel und Spaß kommen natürlich nicht zu kurz. So warten tolle Preise an einem Glücksrad und Aquariumspiel. Mit den Spieleinahmen unterstützen die Harzwasserwerke ehrenamtliches Engagement und spenden sie vollständig der Freiwilligen Feuerwehr Langelsheim. Diese ist am Tag der offenen Tür mit einem großen Einsatzwagen vor Ort und stellt ihre Arbeit vor. Bei einem Löschspiel ist vor allem die Geschicklichkeit der kleinen Besucher gefragt.

Für das leibliche Wohl am Tag der offenen Tür ist mit Gegrilltem und Getränken reichlich gesorgt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Alle Informationen zum Tag der offenen Tür finden Sie auf der Website der Harzwasserwerke:
http://www.harzwasserwerke.de/ueber-uns/anlagen/talsperren/innerstetalsperre/tag-der-offenen-tuer/

Hintergrund

Mit dem ersten Spatenstich am 13. August 1963 begannen zunächst die Bauarbeiten für die notwendige Straßen- und Bahnverlegung. Im Frühjahr 1964 folgten dann die Arbeiten am Staudamm, die nach zweijähriger Dauer mit der Inbetriebnahme der Innerstetalsperre am 9. November 1966 abgeschlossen waren. Ursprünglich war die Talsperre mit ihrem 19,27 Millionen Kubikmeter großen Stauvolumen in erster Linie für den Hochwasserschutz in der Region bestimmt. Auf Grund des stetig steigenden Trinkwasserbedarfs in Niedersachsen dient sie jedoch seit 1980 als Teil des Nordharzverbundsystems, dem Zusammenschluss von Oker-, Grane- und Innerstetalsperre, auch der sicheren Wasserversorgung weiter Teile Niedersachsens. Über eine unterirdische Druckrohrleitung ist die Innerstetalsperre mit der benachbarten Granetalsperre verbunden und kann so Wasserüberschüsse dorthin abgeben. Nach der Aufbereitung im Wasserwerk Granetalsperre gelangt das weiche Trinkwasser dann anschließend u.a. in die Haushalte von Goslar und Langelsheim. Auch als Badegelegenheit oder Ausflugsziel ist die Innerstetalsperre von hoher Bedeutung. Mit ihrem 750 Meter langen Damm schützt sie die Region zuverlässig vor Hochwasser und verhindert an heißen Tagen das Austrocknen des Flusses.

Robert SchellhaseVertrieb und Öffentlichkeitsarbeit05121 404-117schellhase@harzwasserwerke.de
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