Pressemitteilung

- 26.07.2017

Der am Montag begonnene Dauerregen hat wie vorhergesagt bis Mittwochmittag für langanhaltenden Niederschlag in weiten Teilen Niedersachsens, insbesondere im Harz und Harzvorland gesorgt. Niederschlagsmengen innerhalb von drei Tagen, so zum Beispiel an der Okertalsperre, in einer Größenordnung von knapp 277 mm sind eine erhebliche Menge, die sich sonst auf fast drei Monate verteilt. Diese Niederschläge haben zu großen Zuflüssen in die Harztalsperren geführt. Durch die lang anhaltende Trockenheit in den Monaten zuvor und die dadurch bedingten niedrigen Beckeninhalte sind die Harztalsperren aktuell gut in der Lage, das Hochwasser einzustauen.

Die Überleitungssysteme, die Wasser aus benachbarten Einzugsgebieten über einen Stollen in die Granetalsperre überleiten, arbeiten zurzeit auf Volllast. Ihre Aufgabe ist zum einen die der Beileitung von Wasser, aber auch, wie sich das jetzt anschaulich zeigt, die des Hochwasserschutzes. Über den Radaustollen zum Beispiel werden aktuell deutliche Abflussmengen entnommen, die die angespannte Hochwassersituation in Bad Harzburg sonst verschärft hätten. An den Überleitungsstellen kommt es allerdings aufgrund der hohen Wassermengen, die einiges Schwemmgut mit sich führen, nicht selten zu Behinderungen im Abfluss. Dies wird durch die permanent im Einsatz befindliche Mannschaft der Harzwasserwerke und durch den Einsatz von Räumungsbaggern gut im Griff behalten.

 Die Harzwasserwerke behalten die Hochwassersituation weiterhin im Blick. Auch wenn sich die meteorologische Situation beruhigt, die Bereitschaft bleibt solange aufrecht erhalten, bis sich die Lage deutlich entspannt. Heute werden die Unterwasserabgaben aus allen Westharztalsperren auch nicht erhöht.

 Auf der Homepage der Harzwasserwerke werden die Talsperrendaten täglich aktuell gehalten. Die Abgabemengen, die hier veröffentlicht werden, sind die Mengen, die gemäß des gültigen Betriebsplans in Abhängigkeit vom Füllstand der Talsperren in den Unterlauf abgegeben werden. Zuflüsse, die direkt unterhalb der Talsperren in den Unterlauf münden, bringen zurzeit zusätzlich einige Wassermengen. Diese können von den Harzwasserwerken aber nicht beeinflusst werden.

 Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Harzwasserwerke unter www.harzwasserwerke.de

 

Harzwasserwerke GmbHNikolaistraße 8 31137 Hildesheim Tel 05121 404-0 Fax 05121 404-220 www.harzwasserwerke.deinfo@harzwasserwerke.de
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