Pressemitteilung

- 25.07.2017

Der am Montag begonnene Dauerregen sorgt bis Mittwochmittag für langanhaltenden Niederschlag in weiten Teilen Niedersachsens, so auch im Harz. Innerhalb der letzten drei Tage sind zum Beispiel an der meteorologischen Station Okertalsperre etwas mehr als 174 mm Niederschlag gefallen. Somit ist innerhalb von drei Tagen Niederschlag zusammengekommen, der ansonsten in zwei Monaten fällt. Diese Niederschläge haben zu großen Zuflüssen in die Harztalsperren geführt.

Aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit in den Monaten zuvor sind die Harztalsperren aktuell unterdurchschnittlich gefüllt. Bei einem Gesamtstauvolumen von annähernd 182 Mio. m³ weisen sie zurzeit einen Füllstand von etwas mehr als 89 Mio. m³ auf. Das sind rund 49 %. Somit steht ein sehr großes Stauvolumen zur Verfügung, um das aktuelle Hochwasser zurückzuhalten. Die aktuell sehr hohen Pegelstände im Harzvorland sind momentan unbeeinflusst von den Harztalsperren, d. h. sie sind allein ein Ergebnis der hohen Niederschläge im Harzvorland selbst.

 Die Harzwasserwerke behalten die Hochwassersituation weiterhin im Blick. Sie zeichnen mit Hilfe von 22 Messstationen im Harz die Niederschlagsmengen auf. Die Werte werden per Datenfernübertragung in die Hauptverwaltung gesendet und gehen dort in ein Informationssystem ein. Ebenso die Zuflüsse zu den Talsperren und deren Füllstände selbst werden auf diese Weise überwacht. Das ermöglicht dem Unternehmen, zeitnah Entscheidungen zu treffen.

 Wegen der aktuellen meteorologischen Situation sind die betroffenen Abteilungen der Harzwasserwerke in Bereitschaft versetzt, um die Lage kontinuierlich zu beurteilen. Unabhängig davon handelt es sich hier zwar um eine besondere meteorologische Situation, aber um eine, die die Harzwasserwerke kennen und die gut beherrschbar ist.

 Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Harzwasserwerke unter www.harzwasserwerke.de

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