Harzwasserwerke nehmen neue Holzwerkstatt in Clausthal-Zellerfeld in Betrieb

Markus Schreyer, Carsten Thümmel, Marcus Hödl, Lars Schmidt und Hendrik Rösch (v.l.n.r.)

Die Harzwasserwerke haben am Betriebshof in Clausthal-Zellerfeld eine neue, moderne Holzwerkstatt eingeweiht. Dafür wurde die ehemalige Kaue des historischen Kaiser-Wilhelm-Schacht umfassend umgebaut. Künftig entstehen dort umfangreiche Holzarbeiten, unter anderem für Reparaturen an Schächten, Brücken und weiteren Anlagen im Versorgungsgebiet.

Die neue Werkstatt ist mit modernen Fräs- und Sägemaschinen ausgestattet. Eine zentrale Absauganlage erfasst die anfallenden Holzspäne an allen Arbeitsplätzen gleichzeitig und verarbeitet sie direkt zu Briketts weiter.

Holzarbeiten im gesamten Versorgungsgebiet

Der Umbau der Kaue zur Holzwerkstatt war langfristig geplant. „Allein für die Instandhaltung der historischen Oberharzer

Wasserwirtschaft benötigen wir als Wasserversorger eigene, spezialisierte Holzarbeiten“, erklärt Lars Schmidt, kaufmännischer Geschäftsführer der Harzwasserwerke.

Perspektivisch soll die Werkstatt auch Bedarfe an weiteren Standorten abdecken: „Wir betreiben über 20 Betriebsstellen im Versorgungsnetz. Mit der neuen Holzwerkstatt können wir viele Arbeiten künftig intern erledigen“, sagt Schmidt.

Tischler-Ausbildung bei den Harzwasserwerken

Die neue Holzwerkstatt ist zudem eine Investition in die Nachwuchsausbildung in einem neuen Bereich: Neben den Ausbildungsberufen rund um die Wasserversorgung bilden die Harzwasserwerke in Clausthal-Zellerfeld auch Tischler aus. Aktuell befindet sich der erste Auszubildende bereits im dritten Lehrjahr. Ab August startet auf dem Betriebshof auch eine zweite Auszubildende ins Arbeitsleben.

Umfangreicher Umbau

Auch Betriebshofleiter Marcus Hödl freut sich über die Einweihung: „Von der Planung bis zum Abschluss der Bauarbeiten hat das Projekt rund ein Jahr in Anspruch genommen. Dabei wurden unter anderem die komplette Elektrik erneuert und eine Heizung eingebaut.“

Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Denkmalschutz. „Alle Maßnahmen erfolgten im Einklang mit der historischen Bedeutung des Gebäudes“, betont Holzwerkstatt-Meister Markus Schreyer. „Ein besonderes Highlight ist, dass wir sogar die Eingangstür zu unserem neuen Arbeitsplatz selbst angefertigt haben.“

Mit der neuen Werkstatt ersetzt die Kaue die bisher kleinere Holzwerkstatt auf dem Betriebshof. Die frühere Ausstellung zum Kaiser-Wilhelm-Schacht ist dem Gelände inzwischen im Geipel, also unterhalb des Förderturms, eingezogen.

Erfahrungswerte durch Restaurationen

Der Betriebshof Clausthal der Harzwasserwerke ist für den Betrieb und die Unterhaltung der verschiedenen Wasserbauwerke im Harz zuständig. Hierzu gehören die umfangreichen Anlagen der Oberharzer Wasserwirtschaft, einem historischen System von etwa 65 Stauteichen und Talsperren, circa 70 km Grabensystemen und circa 20 km Wasserläufe.

In den vergangenen Jahren haben die rund Mitarbeitenden des Betriebshofs auch umfangreiche Erfahrung in spezialisierten Holzarbeiten gesammelt. Dazu zählen unter anderem die Begleitung von Restaurierungen historischer Wasserräder, etwa am Carler Teich.

Auch die Restaurationen der Kehr- und Kunsträder direkt auf dem Betriebshof wurden unterstützt und bei den Arbeiten am Kunstrad zu einem gemeinschaftlichen Projekt mit Tischler-Auszubildenden aus Clausthal-Zellefeld ausgeweitet.

Luftbild der neuen Holzwerkstatt

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