Coronavirus: Fragen und Antworten

Das Coronavirus ist zur weltweiten Pandemie geworden und betrifft auch die Menschen in Niedersachsen und Bremen. Hier finden Sie Antworten zu den Fragen, wie die Harzwasserwerke als größter Wasserversorger Niedersachsens mit der Pandemie umgehen und was Sie als Verbraucher wissen müssen.

1. Ich trinke gerne Leitungswasser. Kann ich mich über das Trinkwasser aus dem Hahn mit dem Coronavirus infizieren?

Trinkwasser ist das in Deutschland am strengsten kontrollierte Lebensmittel und unterliegt in der Trinkwasserverordnung strengen Auflagen und Qualitätskriterien. Nach aktuellem Kenntnisstand ist das Trinkwasser sicher und kann das Coronavirus nicht übertragen. Das sagt das Bundesumweltamt. Es hält eine Übertragung des Coronavirus über das Leitungswasser nach jetzigem Kenntnisstand für sehr unwahrscheinlich.

Durch die leistungsstarke und mehrstufige Aufbereitung des Wassers in den Wasserwerken werden Bakterien und auch Viren effektiv entfernt. Das Wasser aus den Talsperren der Harzwasserwerke durchläuft in den Wasserwerken einen Reinigungsprozess. Dieser schützt, kontrolliert, reinigt und desinfiziert das Wasser in mehreren Stufen.

Das Wasser aus den Grundwasserwerken wird auch mehrstufig aufbereitet und ist durch den Weg durch die gut filtrierende Grundwasserleiter von der Boden-Oberfläche bis in den tiefen Förderbrunnen gut gegen äußere Verunreinigungen geschützt.

Weitere Informationen zum Multibarrierensystem erhalten Sie hier: https://www.harzwasserwerke.de/unser-wasser/qualitaetssicherung/multibarrierensystem/

Sollten Sie weitere Fragen zur Aufbereitung des Trinkwassers haben, kontaktieren Sie bitte Ihren lokalen Versorger vor Ort.

2. Ist die Versorgungssicherheit von Niedersachsen und Bremen in Gefahr, wenn sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Harzwasserwerke mit dem Coronavirus infizieren?

Nein, die Harzwasserwerke haben ein System erarbeitet, wie der Betrieb auch bei massiven personellen Ausfällen weiter fortgesetzt werden kann. Bei der Produktion von Trinkwasser gelten hohe Standards, sodass das Wasser nach der Aufbereitung zu Trinkwasser in komplett geschlossenen Behältern und Rohren transportiert wird. Dadurch kommen möglicherweise infizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem aufgearbeiteten Trinkwasser nicht mehr in Berührung.

3. Was passiert bei einer Ausgangssperre oder Quarantäne in den Gebieten, in denen Wasserwerke oder Talsperren der Harzwasserwerke stehen?

Als Vorversorger für Stadtwerke, Versorgungsverbände und andere Unternehmen sind die Harzwasserwerke Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Die fortlaufende Versorgungssicherheit von rund zwei Millionen Menschen in Niedersachsen und Bremen ist auch während der Corona-Pandemie gegeben und hat bei unserer Arbeit höchste Priorität.

Darum befinden wir uns im engen Austausch mit den zuständigen Behörden, sodass für alle Eventualitäten Lösungen gefunden werden, die die Versorgungssicherheit sicherstellen.

4. Was kann ich tun, um die Harzwasserwerke in dieser Zeit zu unterstützen?

Wasser sparen oder bevorraten ist nicht nötig. Die Versorgungsicherheit ist nicht in Gefahr.

Unterstützen Sie die Strategie der Bundesregierung und helfen Sie mit, die Ausbreitung des Virus in Deutschland zu verlangsamen. Bitte erkennen Sie den Ernst der Lage und halten Sie sich unbedingt an die amtlichen Vorgaben und Maßnahmen.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir allgemeine Anfragen zurzeit nur langsam beantworten können.

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